Rezept: Mama Bettinas Geheimpizza (veganer Teig, veganer Belag möglich)

Hallo zusammen!

Ich wünsche euch noch keine frohe Ostern, denn es ist Karsamstag, Jesus drückt also heute nochmal auf Snooze. Ab Osternacht, wenn das Licht wieder an ist, darf man dann auch frohe Ostern wünschen. Anders als das Tanzverbot an Karfreitag in einem Staat mit angeblicher Religionsfreiheit ist das auch einigermaßen plausibel.

Heute gibt es ein Originalrezept aus Italien. Meine Eltern waren letztes und dieses Jahr in Italien. Letztes Jahr endete ihre Italien leider schon an der Adria, da ihr Camper ausgeraubt wurde, als sie einkaufen waren. Die Ausbeute war für Diebe lächerlich (Tampons, Zahnpasta und dreckige Wäsche), aber damals war das trotzdem nicht so lustig, wie das klingt, also brachen meine Eltern die Tour ab.

Auf dem Rückweg bekam meine Mutter von einem älteren Herren dieses Rezept und eine Flasche Sugo von der Adria. Sonnenverwöhnte Tomaten und ein solider Teig, buntes Gemüse und ein paar mediterrane Kräuter - das ist eigentlich das ganzeGeheimnis, was die Mama Bettina von der schnöden vitaminCdurchtränkten Tiefkühlware unterscheidet.
Hier ist das Rezept.

Teigrezept für 1 Blech oder 4 Personen:

  • 450 g Mehl
  • 1/2 Würfel Hefe
  • 200 ml Wasser (ich habe gehört, mit Sprudel soll es noch besser sein - das probiere ich nächste Woche aus)
  • 1 Teelöffel Salz
  • Backpapier, Backblech, Nudelholz, Schüssel, Backofen (hat leider nicht jeder Student)

Für den Gemüsebelag (vegan möglich):

  • Sugo oder passierte Tomaten (aber selbst gemachtes Sugo schmeckt einfach besser)
  • Hefeschmelz oder Streukäse
  • Oregano (getrocknet) oder italienische Kräuter
  • 1 Zucchini
  • 3 - 4 Paprika
  • 1 - 2 Zwiebeln
  • 1 Knoblauchzwiebel (alternativ 3 - 5 Knoblauchzehen
  • anderer Belag wie Mozarella oder Salami ebenso möglich (einfach rauf, was ihr wollt)




1. Ofen auf 50 Grad Celsius Umluft vorheizen. Mehl in eine ofenfeste Schüssel geben und eine Mulde in der Mitte formen. Dort die Hefe reinkrümeln und das lauwarme Wasser rübergießen. Das Hefe-Wasser-Gemisch mit etwas Mehl bestäuben. Ofen ausschalten und Schüssel in Ofen stellen, 15 Minuten dort gehen lassen.


2. Schüssel aus dem Ofen nehmen, diesen wieder auf 50 Grad Celsius vorheizen. Restliche Zutaten zum Mehl-Hefe-Gemisch hinzugeben und gut verkneten. Ihr dürft den Teig richtig vermöbeln und dabei an blöde Menschen denken. Herrliche Anti-Aggressiontherapie und dabei so lecker am Ende.  Der Teig soll nicht mehr klebrig und schön geschmeidig sein. Gegebenenfalls etwas Mehl hinzufügen. Ofen aus und 30 Minuten in der Wärme ruhen lassen.


3. Währenddessen kann man wunderbar das Gemüse für den Belag anbraten.1-2 Zwiebeln in halbierte Ringe und 3 Paprika in kleinere Streifen (Vierteln und dann Streifen) schneiden und mit 1 EL Olivenöl anbraten, dann 1 Zucchini in Scheiben dazugeben. Mit 1 Knoblauchzwiebel (alternativ 3 bis 5 Zehen Knoblauch), Oregano, Salz, Pfeffer, frischen Rosmarin und frischen Thymian verfeinern.

4. Teig aus dem Ofen nehmen, Ofen nochmals vorheizen, kurz mit bemehlten Händen durchkneten und dann auf einem mit Backpapier belegten Blech ausrollen. Teig mit einem Geschirrtuch abdecken. Ofen aus und nochmals 15 Minuten gehen lassen.




5. Anschließend Ofen auf 250 Grad vorheizen und Sugo auf den Teig rauf und mit einem Löffel verteilen, dann den Pizzakäse oder Pizzaschmelz verteilen. Anschließend kommt das Gemüse und gegebenenfalls anderer Belag wie Salami, Champignons, Mozarella rauf.


6. Pizza auf unterster Schiene 10 bis 15 Minuten backen. Am besten nach 10 Minuten nachgucken, ob sie euch schon knusprig genug ist. Wenn ihr einen Stein zum Backen habt, ist das natürlich ideal, dann gelingt die Pizza am besten! Aber mit Blech schmeckt es auch lecker.

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