Twitterliebe 2.0

Hallo zusammen!

Ja, eigentlich wollte ich heute endlich mal wieder was über Schminke schreiben. Leider hab ich aber erst Samstagabend gesagt bekommen, dass der zweite Auftritt nicht am Montag (heute muss ich arbeiten), sondern morgen ist. Also werde ich erst am Freitag wieder zu Hause sein. There is no business like show business. ;) Aber gestern war es backstage und mit Schminken so schön.

Heute wollte ich aber mal zu einem anderen Thema bloggen: Meine wiederentdeckte Liebe zu Twitter, die nun schon einige Monate andauert. Twitter war früher ja - vor Zeiten von Instagram - die Plattform schlechthin, wurde im Laufe der Jahre aber von Facebookupdates und dann inzwischen mehr oder weniger von Twitter abgelöst.

Ich hingegen bin im Moment von ein Fan von den Wortkünstlern von Twitter. Es sind 140 Zeichen und darin kann man eine Menge schöne Sachen verstecken. Natürlich kann man nicht alles in 140 Zeichen packen, aber ich bin erstaunt, wie viel doch möglich ist. Und das, was mich so umhaut, ist der Spirit von Twitter. Es ist unglaublich kreativ und kurzweilig. Nicht so gesteltzte Kacke wie in 10 Dinge, die mein Gynäkologie nie sagen würde Videos auf Youtube. Dort sind nur Wörter und du entscheidest, ob du den Tweet ernst, ironisch oder anders liest.

Im Moment bin ich irgendwie komplett von Youtube ab ... ich bin im Moment sehr gerne analog und bin grad dabei, etwas Prosa zu schreiben und habe während meiner Kehlkopfentzündung nach ganz, ganz langer Zeit wieder Songs auf Deutsch geschrieben. Im Moment ist irgendwie dieses ganze zwanghafte Konsumieren und "guckt mal, ich leb so gesund!" nicht mein Ding. Wir alle kochen nur mit Wasser, wir alle gehen kacken - auch die schönen Frauen unter uns.

Wenn ich sehe, wenn Jugendliche Schule abbrechen wollen oder Erwachsene ihren Job verlieren, weil sie den ganzen Tag auf Tinder nach der letzten Sexgelegenheit suchen (beides leider live erlebt), dann verteufele ich nicht das Internet. Aber der Umgang mit dem Internet ist auch eine Sache, die man wohl lernen muss.

Das Internet ist ständig im Wandel. Vor 2010 fand ich Youtube als kleinere Community sehr cool, inzwischen ist es so eine Fernseherersatzunternehmung für Menschen, die Entertainer sind, aber so richtig tief sind die Inhalte nicht. Aus Beauty Blogs wurden Lifestyle Blogs und ohnehin ist nun die halbe Welt eher auf Instagram und zeigt sich selbst stets im besten Licht. Schminke, Mumpitz, Körperkult und sexy Essen. Da lobe ich mir Twitter, wo zwar man auch Fotos zeigen kann, wo aber alles etwas reduzierter und kleiner ist. Wo sich die Menschen nicht ganz so ernst und wichtig nehmen und man auch mal einen Untenrumwitz machen kann ohne das gleich der nächste Shitstorm über einen hineinbricht.

Für mehr Liebe, Twitter und Menschen im Internet, die sich nicht so furchtbar ernst nehmen.

In diesem Sinne:
Over and out. Off to work (Gedichtinterpretationen DES romantischen Klassikers und listening comprehensions zu Gaming Videos stehen heute auf den Plan - ich überlege im Moment tatsächlich mal, über meine selbst erstellten Unterrichtsmaterialien zu bloggen.)

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