Acryl und Aquarell - meine derzeitige Grundausstattung (Juli/August 2015)

 Hallo allerseits!

Ihr seht: Ich versuche mein Bestes, euch im Moment einigermaßen regelmäßig mit Content rüberzukommen, denn ich muss ehrlich gestehen - ich weiß nicht, wie gut das Wlan in der neuen Wohnung ist. Da ich in meiner letzten Wohnung in Göttingen ständig von Kabel Deutschland des Wlandiebstahls bezichtigt wollte und die tatsächlich in meine Wohnung wollten, um deren Empfang zu messen (Ist klar, ich bin da nicht Kunde und nutze deren Hotspot nicht ... warum sollte ich die dann in meine Wohnung lassen?), hatte ich mich dann fürs Wlansharing mit den Nachbarn entschieden - das ging manchmal eher schlecht als recht, wenn die alle Lanparty via Wlan in der WG gefeiert haben, aber hey, besser als nichts.
Notfalls kann ich in Hannover auch kurz inne Stadt und nach Freifunk oder freien Wlan gucken. In Göttingen war ich gerne Stammgast im Weltladencafe in der Nikolaistraße, da kann man super in Ruhe am PC arbeiten und  das rare Gut von Steckdosen gibt es dort auch.
Nun in Hannover sind bei der Arbeit in Internet und Handy eh tabu und nach der Arbeit gehe ich dann wohl meist zum Sport oder gucke, was ich so an Freizeitaktivitäten dort für mich entdecken kann. Ihr dürft also gespannt sein, ob ich ein allabendlicher Blogger werde (was durchaus möglich ist, ich finde dieses Getippe großartig zum Runterkommen nach der Arbeit oder nach dem Sport) oder doch eher ein  Wochenendblogger.

 Nun aber nach all den Wlanspekulationen zu meinen Malsachen ...

Acryl

Ich besitze ca 30 Farben, einige nur in kleinen Tuben. Ein paar sind von Marken wie Lukas, allerdings der Großteil eher  Nanunana (die 2,50 Euro Flaschen - die Tuben für je 1,95 Euro sind sehr schlecht pigmentiert) und Farben aus der Kreativabteilung im Baumarkt. Jedes Mal, wenn ich in einen Baumarkt oder zu Fleischhut in Cuxhaven geschleppt werde, nehme ich mir eine neue Farbe als Souvenir mit.
Eigentlich reichen bei Farben auch 12 oder 15 aus, ich mische die Töne eh untereinander. Wichtigste Farbe ist weiß. Davon am besten immer eine große Tube da haben - ich bevorzuge Titanweiß. Malmesser habe ich noch keine - es geht auch mit alten Haushaltsmessern bei mit. Am liebsten male ich auf Leinwand und habe ein Sammelsurium von Pinseln, die ich für die Bilder nutze. Mir fehlen im Moment noch ein paar Effekt- und Großflächenpinsel. Mein unerlässliches Werkzeug für ein Effekt ist allerdings Frischhaltefolie. Damit kann man viele schöne Sachen anfangen.

Eine Schürze oder so habe ich nicht zum Malen - ich nutze einfach alte Kleidung, die ich so nicht mehr trage. Dafür habe ich viele, viele, viele alte Gefäße für Wasser - teils einen pro Farbgruppe, wenn ich Wassertechniken nutze - alte Senfgläser halt. Skrukturpasten nutze ich ab und an, noch lieber baue ich Strukturen mit Farbe auf. Bleistifte habe ich natürlich auch immer Griffbereit. Und einen Lappen für alle Fälle, wenn man z. B. mit feuchter Leinwand oder Wasserfarbentechnik arbeitet.


Auquarell

Im Moment habe ich 12 Aquarellkreiden von Jaxon, ich werde wohl noch dieses Jahr in das 36er Set investieren. Jaxons Aquarellkreiden sind zwar nicht soooo toll wie die von Caran d'Ache, aber dennoch glaube ich, dass Jaxon für den Anfang reicht. Besonders für gröbere Bilder oder Hintergründe von Linearts nutze ich gern die Kreiden solo. Aber man kann sie auch herrlich mit Aquarellfarben mixen, fällt gar nicht auf. Manchmal - wie bei Kommisar Ärmchen - grundiere ich auch nur mit den Kreiden und intensiviere dann einige Stellen im Hintergrund mit der Farbe. Und wie immer brauche ich viele, viele Wasserbehälter. 

Mein Effektzeug ist recht einfach - Schwamm, Naturschwamm, Salz, Papier, alte Zahnbürste.Und wo sind eigentlich meine Aquarellstifte hin? Ich habe noch welche von 2003, kaum genutzt. Ich bin kein Fan von Ihnen, irgendwie bin ich zu dumm für Aquarellstifte. Ich habe auch nie zu Buntstiften einen Draht gefunden.

Bei Aquarellen bin ich definitiv ein Noob und habe noch nicht alles, was ich brauche. Beispielsweise brauche ich noch Kerzen und Feuerzeug für Unterwegs zur Nutzung von Wachs als Auslassung und natürlich ein altes Messer zum abkratzen, wasservermalbare Bleistifte in 5B und 7B. Auch Tuschestifte in Schwarz und Braun zum Kontuieren - Micron soll besser sein als Copic, wurde mir gesagt, allerdings wurde mir auch zu den PITT artist pen von Faber Castell geraten im Kunstbedarf meines Vertrauens - Feder ist bei mir auch nicht so gut, da drifte ich leicht in die Kalligaphie ab. Und Wasserpinsel möchte ich, aber in Göttingen waren sie ständig ausverkauft. Auch ein paar seeeehr feine Pinsel kann ich gut gebrauchen. und natürlich Rubbelkrepp, ebenfalls zum Maskieren. Und eine Sprühflasche! Meine letzte ist leider kaputt gegangen beim letzten Umzug. Kreppband und grobes Salz muss ich auch mal wieder nachkaufen.

Und natürlich gibt es die Sache mit den Farben, die man ausprobieren möchte - Schmincke habe ich z. B. im Augen, da ich Näpfe unglaublich praktisch finde. Meine ersten Farben habe ich im Kunstbedarf gekauft vor einem Jahr, die Qualität war schrecklich, die Aquarellfarben von Tedi für 3 Euro sind tatsächlich Welten besser. Als nächstes schaffe ich mir wohl erst einmal eine Palette von Lukas an. Die sind recht günstig und ich hab in diversen Kunstkursen gute Ergebnisse erzielt.

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