Snakkasten: Warum ist das Leben so viel schwerer als das Schreiben von Songs?

Guten Abend, ihr kleinen Nachteulen da draußen in der großen weiten Welt und liebe eventuelle NeoMagazin Royale Redakteure, sofern ich denn in der kommenden Woche das Glück genießen darf, eine Karte für die jetzige Staffel zu erwischen!

Es tut mir leid, aber hier werdet ihr keine schmutzige Wäsche finden, denn meiner digitalen Fehltritte bin ich mir voll und ganz bewusst und alles, was entfernt belastend sein könnte, ruht analog oder bei StudiVZ.

Mein Blog schlummert grad einen kleinen Dornröschenschlaf und ehrlich gesagt bin ich darum nicht böse. Die neue Stadt, die neue Arbeit ist so spannend und anstrengend und beeindruckend und ich bin voller Freude und Tatendrang - aber eben auf analoger Ebene, fernab der digitalen Absurditäten. All das verblasst irgendwie angesichts dieses heimeligen Alltagtrotts, dieser schönen Erfahrung, einen Feierabend und ein Wochenende zu haben, einen sicheren Hafen in der Wohnung, den Kollegen.

Wenn ich übrigens denen von früher erzähle, denken tatsächlich bereits einige, ich spinn mir das zusammen oder übertreibe zumindest. Nun ja, es tut mir leid: Diese Welt ist ziemlich irre und mein Umfeld war in der alten Stadt ziemlich kaputt. Das war mir allerdings bislang gar nicht so bewusst gewesen. Die eine Perdon hatte viel Pech, ich hatte bislang ein unglückliches Händchen in Sachen Beziehungen und meine alten Hobbys waren Samnelbecken für Exzentriker aller Art.

Natürlich kann man das alles schlecht reden und sagen, ich hätte meine Zeit in Göttingen verschwendet. Aber ich sehe das positiv: Nach all diesen schwierigen Menschen und intensiven Erfahrungen aller Art habe ich jede Menge Stoff für Songs, Anekdoten, Geschichten. Und maximal eine leere Flasche Jägermeister in der Duschwanne lässt mich noch stutzen. Denn nach all den Jahren ohne Rast ist es auch mal schön, irgendwo anzukommen und sich eben nicht von all den Menschen vereinnahmt zu werden, die immer nur nach Aufmerksamkeit schreien.

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