Alligatoah-Konzert in Bremen (19.03.2016) + Ankündigung: kleiner Urlaub vom Vloggen in NRW

Einen wunderschönen Sonntag wünsche ich euch!
Natürlich wollte ich euch nicht vorenthalten, was ich gestern alles so in Bremen getan habe.... eigentlich! ABER:
Da mein Laptop grad noch ein paar Tage in Reperatur ist, wird das nichts damit, dass ich in der kommenden Woche die Vlogs schneide. Aber ich bin ja eh im Urlaub und mache ein bisschen digitale Pause in den nächsten Tagen, denke ich. Ob ich vloggen, bloggen oder socialmediamäßig aktiv sein werde, hängt von WLAN, Zeit und der Planung meiner nordrheinwestphälischen Gastgeber ab. Ihr dürft euch also auf quälende Ungewissheit freuen.

Aber das hindert mich hier auf dem Blog natürlich nicht daran, zu spoilern, bis die Balken biegen, was ich gestern in Bremen so getan hab:
  • Wir haben das Schlimmste und Inkompetenteste in Sachen veganer Gastronomie und gleichzeitig das beste vegane Restaurant ever gefunden. Nicht in Amsterdam oder Berlin, sondern im kleinen und viel belächelten Bremen ... wer hätte das gedacht?
  • Ich wurde - mal wieder in Bremen - youtubemäßig erkannt, aber leider nicht angesprochen. 
  • Meine gestrige Jeans ist definitiv nicht greenboxtauglich. Woher ich das weiß, verrate ich aber noch nicht.
  • Erstmalig habe ich mir das Schnoor-Viertel angesehen und bin begeistert.
  • Was Fußball anging, habe ich erst zusammen mit Mainzer Fußballfans als Entourage Tourihotspots abgeklappert und sie und ihre Mannschaft dann beim Publik viewing aufs Übelste beschimpft. Zum Glück waren da keine Mainzer in der Nähe, sondern nur auf der großen Leinwand. ;)

Aber der wohl interessante Tagesordnungspunkt war das Alligatoahkonzert. Instagrammäßig war ich etwas verwirrt, dass es wohl tatsächlich noch Leute nach "Willst du" gibt, die diesen Mann nicht kennen oder gar für den diejährigen ESC-Beitrag halten. Aber ich komme aus so einer Familie, wo sich alle immer auf die Teilnahme bei "Wer wird Millionär?" vorbereitet haben. Das ist vielleicht ein Grund, warum ich Vieles als Allgemeinwissen ansehe, was wohl doch kein Allgemeinwissen ist.

Die Karten habe ich übrigens zu Weihnachten vom werten Herr Wal geschenkt bekommen. Er hat sich gedacht, dasswär doch eine grandiose Sache, da ie Bettina den geilen Lauch aus Langen so derbst gefeiert hat, als er beim Neo Magazine Royal zu Gast war. Tatsächlich hat die were Frau Bettina sogar damals schöne Stellen des songs "Willst du" in ihr Theaterstück im Sommer 2014 reininszeniert. Weil ich diesen Song, der ja eigentlich eine Antihymne auf Drogen ist, schon ziemlich gefeiert habe. mein Co-Autor und ich ganz nüchtern und straight edge auf de Idee kamen, "Drogen als Superfoods bei Studenten" zu inszenieren, da tatsächlich selbst ich eine beträchtliche Menge an Studenten kenne und auch leider kannte, die - teils wirklich bewusst zum Lernen und mehr Leistung geben Medikamente und Drogen missbraucht haben.

Naja, irgendwie ist für mich vom platten Land nahe Cuxhaven auch Alligatoah aus Langen ein Heimspiel. Umso mehr in Bremen, was ja auch nocht weit weg von unserem Güllegürtel ist. Und das Publikum hat mich teils wirklich überrascht. Ich dachte, ich bin als 89erin schon die absolute Altersobergrenze, aber tatsächlich war neben den kleinen Selfiemädchen vor mir, die jedes, aber auch wirklich jedes Lied mit Smartphone aufgenommen haben, sehr viel Publikum in meiner Altersklasse da. Auchso typische lange Lauch Lookalikes, was bei einem Alligatoah durchausweniger befremdlich aussieht als bei Farin U. Doubles in jung und spackig. Ebenso waren wir umringt von vielen Pärchen, was einen ja nicht stört, wenn man selbst als Pärchen knutschend und knuddelnd auf ein Konzert geht. Ob wir wohl anderen Individuen damit aufn Sack gingen? Is mir eigentlich relativ egal. Ich konzentriere mich ja auch nicht auf den Lauch, der mich umarmt (obwohl ich zugeben muss, dass der Wal viel zu athletisch ist, um als Lauch bezeichnet zu werden), sondern ich achte beim Konzert auf den großen Lauch auf der Bühne, für den bezahlt habe. Den Wal habe ich ja immer, der kostet mich kein Geld. =)
 

Voract war brkn, der Saxophon und Klavier spielen konnte und wohl ein ähnlicher Typ Musikerlauch ist wie der werte Herr Gator. Musikalisch und mit Interlekt eben. Ich überlege momentan, den Wal zu einem Konzert nach Hamburg einzuladen. Auch, wenn die Karten dannweitaus günstiger sein werden als zu diesem Konzert.
 

Und zum Konzert will ich jetzt nicht seitenlang schreiben: Ich sage nur so viel. Eswar eine krass gute Show. Dramaturgisch sehr schön gestaltet und die Bühnerbilder hätte ich gerne einmal bitte alle zum Mitnehmen, natürlich nicht in Plastiktüt, sondern Jutebeutel bitte. Band, Basti und Oberlauch haben alle einen großartigen Job gemacht. Und keiner schüttelt die Hüften so gut wie der Beraterboy. Sorry, Wal - dagegen stinkst du ab.
Einzig bemängeln könnte ich dieses Chaos vor der Veranstaltungshalle vor dem Konzert. Der Einlass wirkte bis zum Eingang leider sehr unorganisiert. Vielleicht lag es am Volksfest auf der Bürgerweide?
 

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