Anime: Rozen Maiden

Natürlich, ein Anime von 2004 ist nicht das Neuste oder krasseste Anime mit 12 Folgen und - wie bei Animes üblich - einer Staffel. Dennoch wurde mir dieses Anime kürzlich empfohlen und ich wollte euch berichten, wie sehenswert ich dieses Anime finde.

Photo by Anastasia Zhenina/Unsplash.com

Das Manga ist eine Kreation des Künstlerduos Peach-Pit, die diese Geschichte von 2002 bis 2014 gezeichnet haben.

Die Story in aller Kürze
Jun Sakurada sollte eigentlich in die 8. Klasse gehen, aber er bleibt zuhause und verbringt die meiste Zeit in seinem Zimmer und hat als Hobby Internetshopping. Seine Eltern sind im Ausland, also kümmert sich seine große Schwester Nori um ihn und hat viel Stress damit, die seltsamen Dinge zurückzusenden (kurz vor Rückgabefrist), die er sich zusammenshoppt.
So stößt er auf eine lebensechte Puppe, bei dem er sich zwischen „Aufziehen“ und „Nicht aufziehen“ entscheiden kann und trifft auf Shinku, eine lebendige Puppe der Rosen-Maiden-Dynastie, die gleich mal attackiert wird und sein Zimmer ein bisschen verwüstet. Jun muss ihr Diener werden, damit sie ihn beschützen kann und schon bewohnen mehr und mehr der Puppen das Haus von Nori und Jun ...

Was mir nicht gefallen hat
  • Irgendwie finde ich die Story extrem flach und nicht so sinnvoll. Warum? Z.B.
    • ist Nori überhaupt nicht erschüttert, dass da sprechende Puppen mit ihr leben - im Gegenteil, sie sind ja solo süß ... haben die alle nicht Chucky, die Mörderpuppe gesehen? Ich habe Angst.
    • ist es sehr unrealistisch, dass Eltern ihren traumatisierten Achtklässler mit der Schwester alleine lassen. In Deutschland würde man sicherlich spätestens dann das Jugendamt rufen.
    • Man hat das Gefühl, die Püppchen sollen die meiste Zeit schön aussehen und niedlich sein, insbesondere Hina erfüllt das Klischee, ist aber mit ihrer kindlichen Art noch der angenehmste Charakter von allen.
  • Diese Beziehung zwischen Shinko und Jun finde ich so gar nicht nachvollziehbar. Er begrabest sie am Anfang, da denkt man schon an Love Interest wie bei "Dance of the Vampire Bund". Aber irgendwie dann doch nicht, sie ist abweisend, er mag sie, aber ist ein verzogenes Biest.
  • Dieses Alice Spiel ist seltsam und verwirrend, mir fehlen da Hintergründe zu ...
  • Jun mit seinen Chauvisprüchen geht einem tierisch auf den Sack. Und das er nicht zur Schule geht, aber dann den ganzen Tag im Internet und vorm Fernseher abhängt, macht mich als Zuschauer umso wütender.
  • Irgendwie baut sich keine Spannung auf. Die Story plätschert vor sich hin, Charakter machen keine Entwicklungen.


Was mir gefallen hat

Sorry, liebes Anime. Der Plot hatte Potenzial, auch die Moe-Optik. Aber es hat mich wirklich nichts überzeugt. Tomoe war ein interessanter Charakter, schade, dass sie nur sehr spärlich aufgetreten ist.


Fazit
Oft werden Animes produziert, um die Verkaufszahlen des Manga zu pushen. Hier war das wohl ein Griff ins Klo - ich bin eher abgestreckt davon, die Mangavorlage in die Hand zu nehmen.

Kommentare:

  1. das klingt echt nach SCHEISS :D

    AntwortenLöschen
  2. das Manga habe ich mal angefangen zu lesen und mir ging es ähnlich wie dir.
    Bitte mehr zum Thema Manga!!! =)

    lg

    AntwortenLöschen

Powered by Blogger.