Neid hinter sich lassen - 4 Tipps zu einem besseren Selbstwertgefühl - Mantra of the week

Habt ihr euch Mal bewusst euch damit befasst, wie viel Zeit wir damit verbringen, uns selbst zu bemitleiden? 

Also ich kann nur für mich sprechen, aber ich habe es satt. Leider verführen das Internet und auch Instagram oder andere soziale Netzwerke dazu, uns mit anderen vergleichen zu wollen "sie macht Urlaub da, ich nur da" oder "jetzt ist diese Palette/diese Schuhe total angesagt" und das, obwohl wir genug Lidschatten/Schuhe haben .... Ehrlich, mir reicht es. Ich bin für mehr Minimalismus im Kopf. Weniger "warum haben sie das, was ich nicht habe?" Und mehr "Schön, dass derjenige diese Erfahrung machen darf - ich mache meine."

1. Es beginnt bei Schuhen und endet bei teuren Reisen.
Natürlich, es ist toll, wenn man sieht, das andere auf Kos, in Japan und auf coolen Festivals sind, schöne Sneakers tragen und immer die neuste Trendschminke präsentieren können.
Aber brauchst du das alles?
Passt das überhaupt in dein Leben?
Ich bin beispielsweise kein Strandurlaubtyp, daher reichte mir dieses Jahr auch der Sandstrand im Sauerlandpark Hemer - ich fahre dafür lieber für ein Wochenende spontan in den Harz zum Wandern, wenn das Wetter mitspielt. Ich frage mich nicht "Brauche ich das auch?", sondern sehe den Feed aus aller Welt als Inspiration - keine Aufforderung zum Nachkaufen. Und picke mir das raus, was in mein Leben passt.
In den vergangenen Jahren sah ich insbesondere Beautymädels kommen und gehen, die  sich eine Palette nach der anderen kauften. Dan kam das erste Kind oder ein Job nach der Uni oder eine Ausbildung nach der Schule und plötzlich war anderes wichtig, die Schminke wurde verkauft - Prioritäten können sich ändern. Und das ist das Wichtigste: Herausfinden, was für dich wichtig ist..

Photo by averie woodard on Unsplash

2. Lenk dich nicht vom Wichtigsten ab - dir selbst.

Heute ist es einfach schwierig - überall sind Ablenkungen, sei es nun im Fernsehen die neuste Castingshow oder aber irgendwo ein Datingmist mit Zickenkrieg und Drama. Und genauso ist es auch mit dem Internet - gucken wir uns das Leben anderer Menschen an, müssen wir nicht auf unser eigenes gucken. So funktionieren auch Klatschzeitschriften seit Ewigkeiten bestens und ähnlich ist es ja mit dem lokalen Buschfunk und den neusten Gerüchten über Sie und Ihn. 
Warum nicht einfach mal andere Menschen beseite lassen und sich auf sich selbst konzentrieren?
Es ist natürlich ein hartes Stück Arbeit - Aber ein Stück Arbeit, dass sich lohnt. Früher habe ich mich  zwar nicht viel mit Fernsehen oder Zeitschriften beschäftigt, aber dafür selbst mit Arbeit zugeschissen, um mich bloß nicht mit mir zu beschäftigen. Dabei hat es mir wirklich gut getan, dass zu erkennen und den Teufelskreis zu durchbrechen.

3. Neid ist doch vollkommen normal?

Nee, eigentlich nicht. Warum sollen andere Menschen nicht anders leben? Ich meine, es kann mich ja inspirieren, auch nach Japan reisen zu wollen oder ein Buch zu schreiben. Aber warum soll ich mich mit negativen Gefühlen wie Neid belasten, wenn es mich doch nur ablenkt von meinem eigentlichen Anliegen, was ich für mich möchte? Im Grunde ist dieses ganze Auf-andere-Menschen-Gaffen doch nur eine Ablenkung von uns selbst - Und Neid ist nichts als Gefühl, was unbedingt in unserem Leben nötig ist. Ich meine, Liebeskummer haben wir alle mal und es ist manchmal auch heilsam und hilfreich. Aber inwiefern soll uns Neid nützen? Wenn es dich anspornt, sein Ziel zu erreichen, dann ist da vielleicht das Ziel wichtig - aber ob jemand schon ein tolles Auto hat oder nicht oder da jemand ist, mit dem man sich vergleichen kann, ist da erst einmal zweitrangig. Neid als Ansporn ist eher schlecht. Man sollte sich unabhängig vom Neid selbst motivieren.
Ich sehe z. B. Instagram weniger als Selbstbeweihräucherung zu sehen, sondern eher als Inspiration  Das macht für mich vieles einfacher, es hilft z.b. Dank Geotags, schöne Fotomotive zu finden, wenn ich unterwegs bin und mich in der Stadt nicht auskenne und ein gutes Fotomotiv suche.

4. Mehr Schein als Sein!

Nur, weil ihr tolle Modeblogger oder herausgeputzte Schauspieler seht, heißt das nicht, dass das deren Alltag ist. Ich hab eine Zeit lang für ein Onlineshop gejobbt neben der Uni - du willst gar nicht wissen, wie oft man Reklamationen bekommt die sehr getragen riechen, aber eben mit Preisschild ... und da waren auch Namen dabei, die ich aus der Bloggersphere der damaligen Zeit kannte, die da ihre Kleidung regelmäßig zurück schickten.
Genauso habe ich vegane Blogger mal bei einem Event kennengelernt, die gar nicht vegan sind, aber das wegen des Vegantrends machen oder Mädels, die Foodporns posten und dann alles ihren Freund essen lassen aus Angst zuzunehmen.
Wir sehen also immer nur tolle Fotos und tolle Videos, aber nicht das dahinter ... lasst euch davon nicht trügen. Streit, Probleme und Sorgen gibt es überall.


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