Malstunde: Ich bin auf einer Insel ... oder so ähnlich.

Schönen guten Abend wünsche ich euch!
Ich hoffe, ihr hattet eine schöne Woche - anders als das ehr durchachsene Wetter. Meine Woche war bislang eher durchwachsen. Aber hey, wir haben das Wochenende - da bin ich eine Menge unterwegs, aber ich denke, es wird gut.
Es ist Sommer, oder?
Die letzte Tage hat man aber nichts davon gemerkt. Naja, wenn der Sommer nicht zu mir will, male ich mir halt den Sommer, dachte ich mir. Und malte einfach mal ein sommerliches Strandmotiv tropischer Pazifikmeerluftnatur. Eigentlich wollte ich kein Blau mehr, aber ich mag diese Farbnuance im Moment einfach sehr. Also bleibe ich immer wieder an ihr kleben.

So sah das fertige Bild aus. Aber bis dahin war ein langer Weg. Eigentlich sollte es viel heller, türkiser und freundlicher werden, der Himmel richtig schön hell, das Meer glitzernd und türkis wie in einer Urlaubsreklame aus dem Fernsehen Und nun? Alle mögen es, aber manche sehen in den Wolken eine Tsunamiwelle anrauschen.

Begonnen habe ich mit dem Himmel, noch ganz normal wie bei dem Blauen Vorgänger. Dann aber habe ich das Meer begonnen zu tupfen und schon begann es. Das Bild sah plötzlich ganz anders, als ich es wollte.

Erst habe ich versucht, den Himmel als kontrast zum Meer weiter flächig zu malen. Aber das funktionierte für mich nicht. Das Bild sollte nun komplett im Stil des Meeres getupft werden - so ein wenig wie das Bild, das ich letzten Dezember im Van Gogh Museum bei einem Malkurs gemalt habe (das war aber eine Interpretation von "The Starry Night". Zunächst habe ich aber die Inseln gemalt. Der Sand geht super, wenn man ein klares Gelb (kein zu dunkles oder grünstichiges) mit Ocker und Weiß mischt. Ocker allein bringt es nicht. Alle Farbtöne, die ihr auf der Leinwand sieht, sind übrigens gemischt. Damit kreiert ihr einen einmaligen Anstrich.

Als letztes - ich war nämlich mit dem Himmel unzufrieden - kamen dann noch dunkle Konturen am Himmel in dunklen Blaunuancen dazu - irgendwo zwischen Primärblau, Kobaltblau und Dunkelblau. Ich muss sagen und leider gestehen: Arcylmalerei ist mir die liebste Technik. Ich kann sie euch allen nur ans Herz legen, denn es ist total einfach für den Anfang, die Leinwand wellt sich nicht und man kann alles machen. Wenn man etwas abzeichnet, kann man mit den Farben spielen und es dauert nicht lange - dann sehen die Bilder wahrscheinlich schon besser aus als meine jetzigen. ;)

Ich hatte erst überlegt, wem ich das Bild schenke, aber Janus hat mich besucht und es gleich für sich reserviert.

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