Vöner - veganer Döner in Berlin Friedrichshain

Manche Menschen glauben ja, dass Veganer alle spargeldürr sind und nur an Salatblättchen und Röhrchen knabbern. Dass dem aber nicht so ist, beweisen viele Läden in Berlin rund um das Thema vegane Schlemmereien.

Döner, das ist gar nicht so ungesund, aber vegan? Eher nicht. In Berlin Friedrichshain gab es den ersten veganen Döner deutschlandweit, der inzwischen deutschlandweit von Kassel bis Köln zu bekommen ist. Und auch von Festivals sind seit etwa 20 Jahren die veganen Döner und Burger nicht mehr wegzudenken.


Jonas und mein Minitrip nach Friedrichshain war etwas schockierend für mich, hatte ich doch öfter mal einige Wochen hier gelebt in meiner Schulzeit und mal danach in den Sommerferien. Damals, wo man 3 Gänge beim Asiaten für 5 Euro samt Getränk bekam und daneben ein ranziger Späti war, reiht sich nun ein schickes Café  an das nächste, Smoothie und Steak, der Asiat hat nun Menüs ab 8 Euro - 1 Gang ohne Getränk natürlich.

Berlin ist echt wie so ein ungewaschener Abwasch, den man allein lässt und dann 3 Wochen in den Urlaub fährt. Mal passiert nichts, mal hat der Abwasch sich in ein Biotop gewandelt und mal gibt es eine Fruchtfliegeninvasion.

Umso positiver fand ich, dass Vöner, gegenüber von A&O Hostel Friedrichshain, eben noch einen alten und abgeratzten  Charme hat und nicht so aufgestylt daherkommt.


Da wir bei der Hitze absolut nichts essen konnten, haben wir uns entschieden, abends mal ordentlich zuzuschlagen - Jona nahm einen crunchy Burger für 4,50 Euro + 50 Cent für Erdnusssoße , ich einen Dönertellevr  für 7 Euro, den Jona und ich uns teilten.


Fazit: Lecker, extrem lecker! vor allen Dingen der Crunchy Burger und die Pommer waren ein Traum von essen, wie wir es selten gegessen haben. Das Döner"Fleisch" sagte uns nicht so sehr zu wie der Burger, war aber auch gut. 

Wer also am Ostkreuz ist - ob nun vegan oder nicht - kann gerne einmal dort vorbeischauen und probieren, ob ihm veganer Döner gefällt oder nicht.



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