Purikura in Hamburg und Berlin - Tipps für das perfekte Bild im japanischen Fotoautomaten

In Japan gibt es sie an jeder Ecke, in Deutschland leider nur in Hamburg und Berlin.

Diese Fotofix Boxen in Kaufhäusern oder auf Bahnhöfen kennen wir ja alle, aber eine Fotobox mit verkitschten Charme und wirklich professionellem Ergebnis ist eher selten. Eigentlich echt schade, denn Purikura ist ein spannender Mix aus Fotospaß und Spiel - alles geht sehr schnell und man muss sich entscheiden, welche Design man möchte.



Anfänger besuchen den J-Store in Hamburg - dieser Automat ist auf Englisch. Noch ein Vorteil in Hamburg - man kann die Bilder gegen einen kleinen Betrag alle mit der App PuriPix innerhalb von 7 Tagen runterladen. Was immer dabei ist, ist er obligatorische Fotostreifen, sowohl in Hamburg als auch in Berlin.



Berlin ist dann eher was für Fortgeschrittene, den Automaten gibt es nur in japanischer Sprache. Dort hat man noch einmal ganz andere Styles - natürlich macht es auch dort Spaß, vor allen Dingen, weil der Laden dort auch etwas größer und geräumiger ist.

Tipp 1: Immer in die Kamera gucken
Das erklärt sich wohl von selber, ist aber gar nicht so einfach, wie man an Jona sieht - dieser guckt auf den Bildschirm und eben nicht auf die Kamera darüber.


Tipp 2: Bitte bücken!
Wer 1,70 m wie ich oder sogar noch größer ist, der muss vielleicht ein wenig Sport machen, denn die Kameras sind eher auf Menschen in 1,60 m bis 1,65 m oder vielleicht sogar kleiner ausgelegt.
Bei Nahaufnahmen seid ihr näher an der Kamera, bei Ganzkörperfotos im Greenscreen im hinteren Teil der Kabine.
Mein Tipp: Bei Nahaufnahmen Köpfe dicht an einander und nach vorne beugen. Bei Ganzkörperaufnahmen einfach geschickt etwas kleiner machen durch überschlagene Beine.






Letzter Tipp: Have fun and explore!
Dort gibt es eine große und sehr gute Auswahl an Mangas! Die Besitzerin ist Japanerin und kennt sich wirklich gut aus. Außerdem haben sie im Laden auch einen japanischen Fotoautomaten = Purikura. Dieses Ding ist wirklich was besonderes. Mit einem normalen Fotoautomaten sollte man die Maschine nicht verwechseln. Zunächst betritt man eine große, sehr helle Fotokabine (passen locker 6 Leute rein) und wählt per Touchscreen Hintergründe für seine Fotos aus. Es werden dann sechs Fotos geknipst und angezeigt. Das ganze geht recht schnell und viele Mitteilungen kommen auf japanisch, aber die Leute im Laden haben uns super dabei geholfen! Auch beim nächsten Schritt waren sie eine große Hilfe. Es geht jetzt in eine zweite Kabine und dort können die Fotos bearbeitet werden. Mit Touch-Stifen kann jede Aufnahme gestaltet werden. Dabei kann man auf die Bilder schreiben, Formen aufdrucken, lustige Sachen aufheften (z.B. einen Piratenhut, Dolch, japanische Comicfiguren...). Am Ende kommen die Bilder dann in mehreren Streifen als Aufkleber (!) aus dem Gerät.


Keine Kommentare:

Kommentar posten

INSTAGRAM FEED

@aufgerouget