Dessert mal anders: Süßkartoffelcurryeis mit würzigen Kürbismuffin und Orangenzimtsoße

Warum müssen Desserts immer so pappsüß sein wie Baklava? Ich meine, was Süßes ist ab und zu mal gut. Aber es darf ja auch mal was Anderes sein. Ich muss zugeben, dass bei den Anderen heute das Rezept gut ankam, aber es sie auch nicht geschmacklich umhaute. Sie erklärten es nach dem Motto: "Ist eben sehr ungewohnt und anders als ein herkömmliches Dessert."


Die Anleitungen zu allem wird es noch in Videoform geben, leider ist hier im hohen Norden an der Waterkant das Internet weit entfernt von V DSL, daher hoffe ich, dass ihr Verständnis habt, dass es nicht sofort online haben kann. Das Internet von Janus ist zum Glück etwas schneller.  Und er weiß Bescheid .... vom Internet in Leipzig weiß ich nichts bescheid, aber am Wochenende in Tschechien hab ich kein Internet .... Social Media frei, yeeeah! ;)


Das Rezept gab es ähnlich beim Quorn Event letzte Woche in Berlin (ich hatte berichtet). Allerdings habe ich ein wenig anders gekocht, da wir die Rezepte noch nicht vom Event haben. Nur das Eis habe ich fast 1 zu 1 so gemacht.

An alle Veganer: Sowohl Muffins als auch Eis funktionieren auch mit Eiersatzstoff statt Eier. Ich werde mal gucken, ob ich es auch mit anderen Eialternativen funktioniert. Heute sind die Muffins irgendwie nicht soooo prall geworden und eingefallen. Aber sie haben wunderbar geschmeckt.


Fürs Eis braucht ihr neben einer Eismaschine und ca 2 bis 3 Stunden Zeit:

  • 1 Süßkartoffel (oder 2), ca 800 Gramm bis 1 Kilo
  • 100 Gramm Butter oder Magarine 
  • Currypulver (ca 3 - 4 EL)
  • 4 EL Zucker
  • 2 Eier oder entsprechender  Eiersatz
  • Sahne  oder Alpro Sahne (ca. 100 ml)
  • etwas Zimt
  • etwas Salz
Und wie man es zubereitet:
  1. Kartoffel 45 bis 60 Minuten bei 180° Celsius Umluft backen. Wenn die Schale sich eindrücken lässt, dann ist sie weich genug.
  2. Kartoffel halbieren, Schale ablösen und in Würfel schneiden.
  3. Butter/Magarine schmelzen und mit Currypulver vermischen.
  4. Currybutter mit dem Schneebesen mit den Süßkartoffeln vermischen. Am Ende sollte ein Mus dabei rauskommen.
  5. 2 Eier und 4 EL Zucker dazumischen, dann nach dem Vermischen etwas Zimt (ist nicht im Rezept, aber ich mag es), Salz und ca. 100 ml Sahne dazumischen. Sollten noch Klumpen drin sein, einfach mit dem Pürierstab durchgehen.
  6. Es schmeckt auch so. Aber mit Eismaschine ist es natürlich schöner!



Die Orangen-Zimt-Soße war beim Event ein Orangen-Sugo ... ich habe Sherry durch Zimt ersetzt und es etwas flüssiger gemacht und es gefällt mir un einiges besser.

Ihr braucht neben einem Messer, einer Zitruspresse und einer beschichteten Pfanne:

  • 3 - 4 Orangen (je nach Größe, 1-2 zum Pressen, 2 zum Filitieren)
  • 4 gehäufte EL Zucker
  • 1 TL Zimt
  1. 1 - 2 Orangen pressen und 2 filitieren. Filitieren kann ich übrigens am besten Orangen mit einem Filitiermesser für Fleisch ...
  2. Zucker ankaramellisieren bei voller Hitze und mit dem Orangensaft ablöschen und solange bei voller Hitze rühren, bis der Zucker gelöst ist. Das gibt einen leicht karamelligen Geschmack. Dann ein TL Zimt reinmischen und die filitierten Orangenscheiben reinlegen und durchziehen lassen.



Und zu guter letzt die Muffins, die mir heute noch nicht würzig genug waren ... Das Rezept habe ich gegoogelt, weil ich das von den Kochbox Jungs nicht komplett mitbekommen habe. Und ich wollte passend zu Curry und Zimt auch einen würzigen Muffin.

Ihr braucht:

  • 300 Gramm Kürbismasse
  • 150 Gramm Butter oder Magarine
  • 150 Gramm Zucker
  • 2 Eier
  • 1 TL Zimt
  • 1/2 TL Muskat (und bitte nicht mehr!!!)
  • 1/2 TL Ingwer gemahlen
  • 1/4 TL gemahlene Nelken (besser als frisch zerstoßene)
  • 2 TL Backpulver
  • Vanillepulver
  • 1 Schuss Backrum
  • 1/2 TL Salz


  1. Kürbis schlachten, Schälen, mit nicht zu viel Wasser einkochen. 45 bis 60 Minuten. Dann pürieren und 300 Gramm abwiegen.
  2. Butter schmelzen und etwas abkühlen lassen.
  3. Butter mit Zucker mischen und anschließend Eier hinzu und gut mit dem Rührgerät verrühren. Es heißt im Rezept ja schaumig schlagen. ich finde diesen Begriff irgendwie seltsam. Das ganze ist flüssig und wird etwas heller, sobald es fertig ist.
  4. Gewürze in die Kürbismasse mixen (mit Löffel), dann zu dem Ei-Zucker-Buttergemisch geben. Ich mache immer erst eine Hälfte rein, dann die andere. 
  5. Vanillepulver (STATT Vanillezucker, von torsleffs, haben wir schon früher aus Dänemark mitgebracht und seit einigen Jahren gibt es das auch in Deutschland, z. B. bei Kaufland oder Marktkauf für ca. 2,99 Euro - aber man braucht es ja nicht so oft.), Backpulver und Mehl mischen, dann erst eine Hälfte, dann die andere in den Teig mischen.
  6. Ca. 25 Minuten bei 190 Grad backen.



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